Frauke aus Grünstadt

Was Frauke anderen Menschen mit auf den Weg geben möchte...

Frauke hat innerhalb kurzer Zeit 20 Kilogramm an Gewicht verloren und fühlt sich heute so wohl wie lange nicht mehr.

Hallo mein Name ist Frauke, ich bin 39 Jahre alt, verheiratet, habe einen 12-jährigen Sohn, und ich habe von November 2016 bis Juli 2018 20 kg abgenommen. Außerdem habe ich meine Liebe zum Sport und für Hindernisläufe entdeckt.

Angefangen hatte alles damit, dass ich Anfang 2015 jeden Tag mit fürchterlichen Rückenschmerzen aufwachte und diese auch trotz Physiotherapie und Schmerzmittel nicht wirklich besser wurden. Den ganzen Tag schleppte ich mich mehr schlecht als recht auf die Arbeit, saß abends oft heulend auf der Couch und wusste nicht, was ich noch machen kann, damit ich nicht mehr so Schmerzen habe. Der Befund beim Orthopäden brachte dann ans Licht, dass ich Arthrose in der Lendenwirbelsäule habe. Im November 2015 war es dann so schlimm, dass ich teilweise nur noch gebückt laufen konnte. Der Orthopäde stellte mich damals vor die Wahl, entweder ich bekomme den Hintern hoch und stärke die Wirbelsäulenmuskulatur, oder ich muss mich operieren lassen, und die Wirbelsäule wird in dem Bereich versteift. Da saß ich nun, war noch nicht einmal 40 Jahre alt und hatte echt Horror vor den nächsten Jahren, da es mir echt mies ging.

Ich habe mich gegen die Operation entschieden und bin am nächsten Tag ins Fitnessstudio bei uns im Ort marschiert, habe mich dort angemeldet und gleich einen Jahresvertrag abgeschlossen. Bei der Aufnahme wurde ich auch gewogen, was ich davor schon mindestens 2 Jahre nicht mehr gemacht hatte. Die Waage dort zeigte stolze 83 kg bei einer Größe von 1,69 cm an. Ich bin echt aus allen Wolken gefallen. Klar habe ich in den letzten Jahren gemerkt, dass ich zugenommen hatte, wenn die Hosen nicht mehr passten, war halt die nächste Größe dran und so war ich dann bei Größe 44 gelandet. Nach der Schwangerschaft und der Entbindung im Jahr 2006 sind schon ein paar Kilos hängen geblieben, gutes Essen und das eine oder andere Gläschen Wein trugen dazu bei, dass ich immer fülliger wurde, aber so viel, war dann selbst für mich ein Schock. Zumal ich in der Woche, wo ich mich im Fitnessstudio angemeldet habe, meinen Mutterschaftspass gefunden habe und dann mit Erschrecken feststellen musste, dass ich genauso schwer wie in der 38. Schwangerschaftswoche war.  Ich fasste den Entschluss, ich muss was tun.

Ich stellte also meine Ernährung komplett um und verzichtete die ersten Wochen komplett auf Kohlenhydrate, Süßigkeiten und Alkohol. Aß viel Obst, Gemüse, Joghurt, Rindfleisch, Geflügel, usw. Aber kein Brot, keine Kartoffeln, Reis oder Nudeln. Oft habe ich doppelt gekocht, für mich und meinen Mann, der auch abnehmen wollte und für den Junior, der es aber nicht nötig hatte. Ich ging  2 - 3 mal die Woche ins Fitnessstudio und siehe da, die Pfunde purzelten, ohne dass ich hungern musste. Außerdem ließ ich das Auto immer öfters stehen und lief morgens zur Arbeit oder fuhr mit dem Fahrrad. Ebenso ging es zum Einkaufen zu Fuß.

Im Juli 2017 hatte ich dann 17 kg weniger und die letzten 3 kg sind Anfang 2018 nochmal gepurzelt und ich trage mittlerweile Kleidergröße 38. Die Rückenschmerzen wurden besser und Mitte 2018 waren sie dann irgendwann ganz weg. Seit dem Sommer habe ich dann wieder angefangen „normal“ zu essen, aber die ganze Ernährungseinstellung hatte sich mittlerweile geändert. Ich esse auch Pizza, Pasta, Brot, etc., aber wenn ich abends zum Beispiel essen gehe, esse ich tagsüber viel Joghurt, Quark, Obst, Gemüse und nicht eben mittags warm und abends dann nochmal. Meine große Schwäche sind nach wie vor Gummibärchen, aber ich esse nicht mehr die ganze Tüte, sondern nur noch ein paar. Wo ich früher abends, nach einem anstrengenden Arbeitstag,  mit Chips und Wein auf der Couch saß, gehe ich heute dafür ins Fitnessstudio oder Laufen. Mittlerweile brauche ich meinen Sport genauso, wie Essen und Trinken, und wenn ich aus irgendwelchen Gründen mal nicht dazu komme, werde ich irgendwann ungenießbar. Meine neueste Leidenschaft sind Hindernisläufe, wie der Fisherman Strongman Run oder der Muddy Angel Run, an denen ich erfolgreich teilgenommen habe.

Im Sommer 2017 entdeckte ich dann einen Knoten in meiner Brust. Eine Stanzbiopsie ergab, dass es zwar ein gutartiger aber schnell wachsender Tumor ist. Im Dezember 2017 war der dann so groß, dass er dauerhaft auf den Nerv drückte und operativ entfernt werden musste. Die Tage, die ich auf das Ergebnis der Biopsie warten musste, waren schlimm, denn es hätte ja auch Krebs sein können, zumal Brustkrebs auch in meiner Familie vorkommt. Da habe ich mir geschworen, dass ich das Beste aus meinem Leben mache und jeden Tage genießen werde! Und das tue ich mittlerweile!

Natürlich hat sich die große Abnahme auch bei mir am Körper bemerkbar gemacht. Die Haut ist schlaffer/weicher, als sie vor der Abnahme war. Aber durch den Sport habe ich das ziemlich gut im Griff behalten. Heute fühle ich mich mit meinen ganzen Dellen, Falten, Leberflecken, Narben usw. so wohl wie die letzten 20 Jahre nicht. Und das zeige ich auch. Schöne Wäsche hilft, sich gut zu fühlen und für den Sport habe ich die Anita-Sport-BHs für mich entdeckt. „Leider“ ist meine Oberweite (jetzt 70E) auch während der Abnahme nicht weniger geworden und so achte ich auf einen festen Halt und die Anita-Sport-BHs erfüllen genau den Zweck, ob im Studio oder beim Laufen. Es bleibt alles da, wo es sein soll und nix tut weh!

Ein Patentrezept um Abzunehmen gibt es nicht. Jede Abnahme und jeder Körper ist anders. Man muss für sich testen, was einem gut tut und sich selbst treu bleiben. Nur so funktioniert das und dann kann man sein Gewicht auch halten.

Zu den anderen Teilnehmerinnen...

Alice aus Lambsheim


Alice hat sich für die Dessous Kampagne beworben, weil sie mal was anderes machen wollte. Zudem mag sie zeigen, dass man auch als Mama noch sexy sein kann.

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Fabienne aus Edingen-Neckarhausen


Fabienne Wagner, 29 Jahre alt, kommt aus Frankenthal und möchte euch ihre #justme Story erzählen.

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Julia aus Tiefenthal


Julia findet das alle Einzigartig sind. Zwar haben alle ihre Ecken und Kanten, aber gerade die machen uns zu dem was wir sind.

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Meike aus Beindersheim


Meike hat gelernt sich selbst zu lieben! Was klingt wie das Mantra einer Selbsthilfegruppe, ist das Ergebnis eines Prozesses.

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